Twitblogging on the Interscape (© Jon Stewart)
29 Mai
Immer wenn ich Kontakt mit britischen oder amerikanischen Menschen hatte war ich etwas konsterniert, wie ausdauernd sie viele Dinge loben und bewundern konnten. Wenn man gemeinsam über Aufgaben oder Ergebnisse sprach, rutschte Ihnen ständig ein splendid! oder great! über die Lippen. Das kannte ich von uns Deutschen nicht. Zumindest nicht so.
Trotzdem fand ich es irgendwie nett und habe es mir angewöhnt. Und es überrascht mich immer wieder, was für positive Reaktionen man im Arbeitsumfeld bekommt, wenn man sich in Besprechungen oder Telefonaten mal für etwas bedankt oder eine Leistung honoriert, auch wenn diese vielleicht selbstverständlich ist.
In diesem Sinne: Seid netter zueinander!
23 Nov
Unfair, aber wirksam: Wenn man sich taktisch in einer günstigeren Situation als der Diskussionsgegner befindet, kann man ihn auch einfach reden lassen, nicken und lächeln. Um dann anschlie�end genau gar nichts zu verändern.
5 Nov
Alle 2 Jahre wird umgezogen. Sei es weil man sich verändert, oder weil irgend jemand von “ganz oben” das so entscheidet.
Diesmal habe ich ganze 10 Meter geschafft. Zur Seite. Nicht mal nach oben.
29 Jan
Style: Als bedeutend jüngster im Raum aufgrund des Alters und fehlender Krawatte (Ich behaupte mal, dass ich mir das mit 24 noch erlauben darf. Im Anzug sehe ich immer so nach Konfirmand aus.) und allgemein eher legerer Kleidung belächelt, ja fast ignoriert zu werden. Gro�es Minus.
Skill: Nach knapp 15 Minuten zu merken, dass ich der einzige bin der zum Thema (Softwarebeschaffung ja/nein) etwas sagen kann. Weitere 15 Minuten und 3 zugegebenermassen gemeine und sehr entlarvende Gegenfragen später schweigen alle au�er mir. Gro�es Plus.
Ergebnis: Software wird nicht beschafft weil sie der feuchte Traum eines Ahnungslosen war, der wie eigentlich alle Ahnungslosen davon ausgeht, dass sich die Arbeit mit einer furchtbar teuren Software selbst erledigt oder zumindest so kompliziert wird, dass man sie an den jungen Schnösel der einen da gerade vorgeführt hat, weitergeben kann. Ohne mich! Ich brauche meine Zeit für das Ergebnis der letzten drei Male, als ich noch nicht verstanden hatte, worauf diese Taktik hinausläuft.